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Beiträge verantwortlicher Stellen

Bezirkspolitik:

Bezirksbürgermeister: Oliver Igel (SPD)
Bezirksstadtrat Michael Vogel (CDU) – Leiter der Abteilungg Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport

Sitzverteilung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV):

Zusammensetzung BVV Treptow-Köpenick 2012
(Quelle des Bildes: Wikipedia)

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3 Gedanken zu “Informationen

  1. 12.06.2012
    Das Bezirksamt hat eine Vielzahl von Bürgerfragen, BVV-Anfragen, Briefen und Mailanfragen in sachlich und fachlich korrekter Weise beantwortet. Weiterhin fanden zahlreiche Einzelgespräche statt und wurden umfangreiche Auskünfte im Rahmen der Sitzungen des zuständigen BVV-Ausschusses gegeben.
    Die Pro-Musikschule-in-Köpenick-Aktivisten zweifeln jedoch entweder den Wahrheitsgehalt der gegebenen Antworten an oder deklarieren diese als Nicht-Antworten. Erläuterungen und Informationen wollen nicht angenommen werden. Interesse an der Entwicklung des Musikschulkonzepts ist nicht zu erkennen.
    Dies ist umso bedauerlicher, als das sich der Bezirk in einer sehr schwierigen Haushaltslage befindet und alle Anstrengungen darauf gerichtet sein müssen, auch unter diesen Bedingungen die musikalische Bildung im Bezirk bestmöglich zu gestalten!

    Hiermit gebe ich Einblick in die Aufstellung falscher Behauptungen und Diffamierungen durch Vertreter der Initiative Pro Musikschule in Köpenick.

    Aus dem Schreiben MdB Gysi vom 22.05.2012 an Bezirksbürgermeister Oliver Igel (Zitate nachfolgend in Anführungszeichen), in dem sich Behauptungen des Herrn Gunter Lorenz spiegeln, die nicht der Wahrheit entsprechen:
    1. „Ein Konzept über die Fortführung des Musikunterrichts liegt nach wie vor nicht vor“.
    Dem Vorwurf der Konzeptlosigkeit widerspreche ich ausdrücklich. Folgende konzeptionelle Überlegungen lagen dem Beschluss der BVV zur Schließung und Abgabe des Gebäudes zugrunde:
    Im Rahmen eines Strategischen Flächenmanagements werden Maßnahmen zur Optimierung der Flächennutzung durch Nutzungsverdichtung erforderlich. Das heißt, die Auslastung der Liegenschaften muss verstärkt unter Wirtschaftlichkeitsaspekten erfolgen. So kann sich der Bezirk von nicht mehr benötigten Liegenschaften entlasten und gleichzeitig Einnahmen aus dem Verkauf erzielen. Damit werden Infrastrukturkosten und Produktstückkosten gesenkt und auf diesem Wege die Finanzzuweisung für den Bezirk zu verbessert. Damit wird ein Weg geöffnet, die Sparauflagen möglichst bei Erhaltung und Weiterentwicklung der Angebote für die Bürger/innen umzusetzen. Bei der Musikschule wird im Zuge der in Rede stehenden Maßnahme die dezentrale Musikschulstruktur ohne Angebotsverluste ausgebaut: Es erfolgt in geringem Umfang eine Angebotsverlagerung an den Standort in Adlershof bei Nutzung dieses Gebäudes zu 100 Prozent durch die Musikschule.Es entfallen Bewirtschaftungskosten für die Friedrichshagener Straße in Höhe von 33 T€ p. a. Die Musikschulangebote in der Region Köpenick werden durch Mitnutzung von Räumen des Bezirksamtes fortgeführt: Bildung von „Mini-Musikschulen“ an Schulen, d. h. Bereitstellung und ggf. bauliche Anpassungen von Schulräumen zur Schaffung der erforderlichen Rahmenbedingungen. Die Kooperationen mit Schulen werden intensiviert zur Erfüllung dieses bildungspolitischen Auftrags; es erfolgt eine zukunftssichernde Strukturanpassung, die die Anforderungen durch Ganztagsschulbetrieb und demografische Entwicklung abbildet. Es werden neue Zielgruppen erreicht. Die sich aus zwei Schulstrukturreformen ergebenden neuen Anforderungen an die Musikschule bezüglich ihres Engagements in der Kooperation mit Schulen können besser erfüllt werden. Die Verbesserung in der Kostenstruktur führt zu Ergebnisverbesserungen bei Produktkosten und Budget ohne Einbußen im Bildungsangebot für Bürger/innen.
    Diese Informationen wurden dem zuständigen Fachausschuss der BVV während der Haushaltsberatungen gegeben und die dazu von den Fraktionen gestellten Nachfragen schriftlich beantwortet. Nach Haushaltsbeschluss der BVV vom 9.3.2012 wurde am 14.03.2012 in der Musikschule mit der Erarbeitung des detaillierten Umsetzungskonzeptes begonnen. Zwischeninformationen zum Stand wurden im der Sitzung des BVV-Ausschusses WeiKu am 10.05.2012 gegeben sowie in der durch die BVV zu diesem Thema gebildeten interfraktionellen Arbeitsgruppe am 25.04.2012. Angesichts des Schließungstermin 1.1.2013 ist der zeitliche Vorlauf ausreichend.

    2. „Vor allem aber fehlt ein Gespräch“
    Gespräche mit Herrn Lorenz fanden mit der Amtsleiterin und mit der Musikschulleiterin statt (mindestens am 15.03.2012, 29.03.2012 und 31.05.2012). Mit dem Förderverein (3 Vertreter/innen) fand ein Gespräch mit BzStR Simdorn, Amtsleiterin und Musikschulleiterin am 02.05.2012 statt.

    3. „Ich wäre Ihnen dankbar, wenn der zuständige Bezirksstadtrat ein Gespräch mit den betroffenen Eltern und Kindern führt.“
    BzStR Simdorn hat im März 2012 an alle betroffenen Familien einen Informationsbrief gerichtet. Für September 2012 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung des Stadtrats vorgesehen, in der über das Umsetzungskonzept im Einzelnen informiert werden wird.

    4. „Ferner wies mich Herr Lorenz darauf hin, dass es erheblichen Druck auf Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule dergestalt geben soll, sich öffentlich nicht kritisch zu verhalten, diesbezüglich auch den Förderverein nicht zu unterstützen“
    Ich weise es ausdrücklich zurück, dass auf Mitarbeiter/innen Druck ausgeübt wurde oder gar gedroht wurde. Allerdings gab es Anlass dazu, einige Arbeitsnehmer/innen deutlich auf die ihnen obliegenden Pflichten gegenüber ihrem Arbeitsgeber hinzuweisen. Jede Führungskraft ist verpflichtet, auf die Einhaltung der geltenden Dienstpflichten hinzuwirken. Diese können und müssen vom Arbeitgeber eingefordert werden.

    5. „Schwierigkeiten soll es auch bei der Umstellung auf Honorarverträge geben“
    Hier geht es um eine völlig andere Problematik, deren Ausgestaltung der Senat zu verantworten hat. Dazu befinden sich alle Bezirke seit ca. 18 Monaten im Diskurs mit dem Senat. Es geht dabei u. a. um die Umstellung von Honorarverträgen, nicht aber auf Honorarverträge. Die vorliegende Formulierung indiziert, dass Festanstellungsverhältnisse umgewandelt werden würden. Dies ist falsch. Die Lehrkräfte wurden nicht zu zurückhaltendem Verhalten aufgefordert, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass die Zuständigkeit beim Senat liegt.

    Weitere falsche Behauptungen wurden durch Herrn Zell und Herrn Lorenz aufgestellt und öffentlich gemacht, so geschehen in der Sitzung des Haushaltsausschusses der BVV am 30.05.2012: Herr Zell erklärte dort, eine Musikschulmitarbeiterin hätte auf dem Rechtsweg ein Zwangsgeld gegenüber dem Bezirksamt in Höhe von 100.000 Euro durchgesetzt. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Weiterhin wurde der verantwortlichen Leitung von Amt und Musikschule Misswirtschaft vorgeworfen. Dieser Vorwurf ist durch nichts belegt. Außerdem wurde der Vorwurf der Mauschelei erhoben, weil die Übertragung der Musikschulleitungsaufgaben an Frau Dr. Gocksch nicht ordnungsgemäß erfolgt sei. Auch dies entspricht nicht den Tatsachen. Die Übertragung der Aufgaben der Musikschulleitung erfolgte in einem ordentlichen Verfahren unter Mitbestimmung der Beschäftigtenvertretung. Eine auszuschreibende Stelle war nicht vorhanden.

    Im folgenden Falschbehauptungen und Diffamierungen des Herrn Gunter Lorenz
    in dessen Mail vom 23.5.2012 an BzStR Klemm und alle Fraktionen der BVV T-K:

    Von: Gunter Lorenz [mailto:gunter-lorenz@web.de]
    Gesendet: Mittwoch, 23. Mai 2012 17:49
    An: Gernot.Klemm@ba-tk.berlin.de
    Cc: mail@philipp-wohlfeil.de; peter.groos@gruene-treptow-koepenick.de; C.Schild@gmx.net; c_engelmann@berlin.piratenpartei.de; matthias.schmidt@spd-tk.de
    Betreff: AW: Schließung des Standortes Friedrichshagener Straße der Musikschule

    „Sehr geehrter Herr Klemm,
    ich möchte Ihnen zunächst zu Gute halten, dass Sie so schnell auf eine Frage geantwortet haben, wie
    kein anderer in den letzten zwei Monaten im Bezirksamt und der BVV – vielen Dank dafür. Der Hinweis auf die derzeitige Haushaltssituation wird zwar immer wieder ins Feld geführt, jedoch wird aus unserer Sicht diese durch die Schließung des Musikschulstandortes in Köpenick ganz und gar nicht verbessert. Es läuft wohl eher auf eine Umverteilung hinaus!?
    Angebote der Musikschule sollen, so wurde allen Betroffenen und der BVV gegenüber argumentiert, ja gar nicht reduziert werden (was allerdings faktisch schon jetzt passiert, da sich viele Interessenten aufgrund der nun doch bekanntgewordenen Absicht der Schließung des Standortes in Köpenick mit ihrem Wunsch nach Musikunterricht an andere Bezirksmusikschulen wenden). Abgesehen davon wird nicht nur von mir, sondern auch von vielen anderen Eltern, dem Förderverein und vor allem von vielen Lehrkräften der Musikschule bezweifelt, dass das bereits bestehende Angebot fortgeführt werden kann, da viele Schülerinnen und Schüler den Weg nach Adlershof schon aus zeitlichen Gründen nicht mehr schaffen.
    Auch ist davon auszugehen, dass die Räumlichkeiten der Musikschule in Adlershof nicht ausreichen, auch nur 400 weitere Schüler an diesem Standort zu unterrichten. Von der angeblich besseren Ausstattung der Räume mal ganz abgesehen. Man sollte sich diesbezüglich nicht unbedingt ausschließlich auf die Aussagen des Bezirksstadtrates Simdorn und die der Musikschulleiterin und der Amtsleiterin für Bildung und Kultur verlassen, die heute die und schon morgen eine ganz andere Meinung vertreten – woher kenne ich das nur?!? Man darf gespannt sein auf die nächste Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur!?
    Nun will man also das Angebot des Standortes Friedrichshagener Straße zum größten Teil in umliegende Schulen verlagern, wobei zumindest bis zur letzten Ausschusssitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur mit nur einer Schule darüber gesprochen wurde, wie Musikschulleiterin Gocksch mitteilte.
    Welche Schule dies sei, blieb ihr Geheimnis! Abgesehen davon gibt es doch wohl schon Kooperationen (MDU) mit einigen Schulen – die sollten also durchaus parallel zum obligatorischen Musikschulunterricht ausgebaut werden, um mehr Schülerinnen und Schüler, also Unterrichtseinheiten zu generieren.
    Stattdessen nimmt man also billigend in Kauf, dass u.U. viele Schüler ihren Vertrag von sich aus kündigen, verliert damit weitere für die Zuweisung von Finanzmittel durch den Senat so wichtige Unterrichtseinheiten und riskiert damit doch gegen alle Beteuerungen, weitere Musiklehrkräfte entlassen zu müssen. Und hierin scheint mir die Ambition der Musikschulleiterin zu liegen! Was genau hat diese Frau wirklich vor?
    Im Gegenzug werden weitere Lehrkräfte für den Bereich Popularmusik eingestellt, obwohl es in diesem Bereich keine Anmeldungen gibt (auch hier lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen), was sich auch wieder negativ auf die Produktkosten der Musikschule auswirkt. Hier sollte sich die BVV auch belastbares Zahlenmaterial vorlegen lassen – warum aber geschieht das nicht? Vielleicht liege ich ja auch falsch mit meinen Vermutungen – lassen Sie es uns gemeinsam heraus finden!

    Zu klären wäre in diesem Zusammenhang auch die tatsächliche Auslastung der Räume getrennt nach den beiden Standorten der Musikschule und dann, ob sich an der Auslastung der Räumlichkeiten im Standort Adlershof durch die Schließung des Standortes in der Friedrichshagener Straße etwas ändert! Diese Zahlen bleibt uns die Musikschulleiterin wie auch das Bezirksamt unter der Leitung von Herrn Simdorn bis heute schuldig! Somit blieb uns jetzt nur der Weg über die Bürgerfragestunde während der morgigen BVV. Ich hoffe, dass morgen etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht werden kann.
    Dass es eine breite Front gegen den gefassten Beschluss gibt, belegt ja der mit gut 4.000 Unterschriften (von denen vielleicht nur 3.500 gültig sein werden) unterlegte Einwohnerantrag, der kürzlich dem Vorsteher der BVV übergeben wurde.
    Mit Verlaub, Herr Klemm, die Haushaltssituation zwingt uns nicht dazu, Angebote im Kinder- und Jugendbereich zu reduzieren (das würde bzw. wird sich ohnehin bitter rächen), sondern sie sollte uns dazu zwingen, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen. Im Übrigen wurde das Bezirksamt genau darum von der BVV im November 2010 gebeten. Und dazu sollte man Fachleute und vor allem die Betroffenen hinzu ziehen und nicht, weil man es nicht besser weiß oder kann, über deren Köpfe hinweg entscheiden! Herrn Simdorn kann ich da eigentlich kaum einen Vorwurf machen, er kann nicht all die Resorts, die man ihm übertragen oder die er gefordert hat, fachlich abdecken, dafür sollten ihm kompetente Berater zur Seite stehen, die ich allerdings bisher nicht kennen gelernt habe!!! An der Art und Weise des Entscheidungsprozesses allerdings gibt es reichlich Kritik und hier würde ich deutlich mehr Courage gerade aus den Reihen der Fraktion Der Linken erwarten. Hat denn in der BVV niemand den Mut, Herrn Simdorn in die Schranken zu weisen?
    Selbst BzBm Oliver Igel fragte mich mit der Bitte um eine ehrliche Antwort, ob wir denn im Vorfeld der Entscheidung einer solchen zugestimmt hätten, wenn es vorher zu einer Diskussion darüber gekommen wäre. Die Frage allein impliziert schon, dass sich die Betroffenen natürlich gewehrt hätten und man deshalb gar nicht mit ihnen reden wollte – es lebe die Demokratie!
    Abgesehen davon sollte man auch unbedingt hinterfragen, ob nicht eventuell hinsichtlich der Besetzung der Musikschulleitung die falsche Entscheidung getroffen wurde. Die fachliche Kompetenz wird inzwischen nicht nur von vielen Eltern und dem Förderverein der Musikschule, sondern mehr und mehr auch vom Lehrkörper der Musikschule und schon etwas länger von ehemaligen Kollegen der Musikschulleiterin Gocksch in einer anderen Berliner Musikschule angezweifelt. Zu prüfen wäre übrigens auch das Auswahlverfahren zur Vergabe des Postens der Musikschulleitung. Meines Wissen, man möge mich korrigieren, sollte ich falsch informiert sein, gab es damals kein Bewerbungsverfahren, wo man aus verschiedenen Bewerbern den besten hätte aussuchen können – ist (wäre) das so korrekt gelaufen? Wir werden bzw. würden dies auch gerne durch Sie bzw. die BVV prüfen lassen.
    Es wäre schön, wenn auch Sie sich für die Aufarbeitung bzw. die Aufklärung des Sachverhaltes und vor allem für den Erhalt des Standortes der Musikschule in Köpenick einsetzen würden, der ja, wie auch Sie sagen, aus Ihrer fachlichen Sicht eigentlich unabdingbar sei!

    Ich danke Ihnen für Ihre Zeit Gunter Lorenz

    Meine Korrekturen zum Inhalt der oben zitierten Mail von Gunter Lorenz vom 23.05.2010 zu „Angebote der Musikschule“:
    Die Musikschulangebote werden nicht reduziert. Eine Kündigungswelle seitens der Musikschüler/innen ist nicht festzustellen Es ist nur die Verlagerung eines kleinen Teils von Angeboten an den Standort Adlershof vorgesehen. Die notwendigen erweiterten räumlichen Möglichkeiten werden dort wie folgt hergestellt: Nutzung von sechs derzeit noch von einem Verein genutzten Räumen sowie von zwei weiteren, bereits durch Auszug eines anderen Vereins frei gewordenen Räumen zzgl. einiger Veränderungen in der Raumorganisation. Alle weiteren Angebote verbleiben in der Region Köpenick. Die Unterrichtung weiterer 400 Schüler am Standort Adlershof ist nicht geplant.
    Die o. g. Informationen wurden auf verschiedensten Wegen durch das Bezirksamt gegeben (Anschreiben BzStR an alle Eltern, Schreiben Musikschulleitung an die Lehrkräfte, Gespräch Musikschulleiterin mit Herrn Lorenz, Gespräch Amtsleiterin mit Herrn Lorenz, Beantwortung von Bürgerfragen, BVV-Ausschuss WeiKu u.a.m), sind Herrn Lorenz also bekannt.

    Meine Korrekturen zum Inhalt der oben zitierten Mail von Gunter Lorenz vom 23.05.2010 zu „Kündigungen“:
    Eine Kündigungswelle seitens der Musikschüler/innen ist nicht festzustellen
    Die Musikschule hat nicht das Ziel, Personal zu reduzieren, sondern hat das Ziel, Angebote zu erhalten, bedarfsgerecht auszubauen und das Personal entsprechend zu beschäftigen.
    Etwas anderes wurde zu keinem Zeitpunkt durch das Bezirksamt erklärt.

    Meine Korrekturen zum Inhalt der oben zitierten Mail von Gunter Lorenz vom 23.05.2010 zu „Einstellung Lehrkräfte Pop“: Ausgebaut wurde Schlagzeugunterricht für Kinder ab 6 Jahren, Bedarf ist dafür vorhanden. Ausgebaut wird Keyboard-Unterricht, Bedarf dafür ist vorhanden. Ausgebaut wurde Pop- und Jazzgesang auf Empfehlung der Fachgruppenleiterin Gesang. Der Kurs Songwriting wurde als Ergänzungsfach neu installiert und ist zur Zeit noch nicht voll ausgelastet. Intention dafür war die Entwicklung der Sparte Pop bei Jugend Musiziert, wo selbst komponierte Titel gefordert sind sowie hervorragende Präsentation der Lehrkraft. Im übrigen verursachen abgeschlossene Honorarverträge mit freien Mitarbeiter/innen nur in Verbindung mit tatsächlich durchgeführten Unterrichtsstunden Kosten.

    Meine Korrekturen zum Inhalt der oben zitierten Mail von Gunter Lorenz vom 23.05.2010 zu „Aufgabenübertragung Musikschulleitung“:
    2010 wurde vom BzStR Simdorn eine Organisationsentscheidung getroffen: Aufhebung der seit 2005 durch Frau Indetzki in Personalunion wahrgenommen Funktionen der Musikschulleitung zzgl. der Amtsleitung. Dies erfolgte durch Herauslösung der Aufgaben des Aufgabengebietes „Musikschulleitung“ und Übertragung derselben an die damalige stellvertretende Musikschulleiterin, Frau Dr. Gocksch (Anreicherung des Aufgabengebietes).
    Die Maßnahme erfolgte in einem ordentlichen Verfahren unter Mitbestimmung der Beschäftigtenvertretung.
    Eine auszuschreibende Stelle war nicht vorhanden.
    Die Kompetenz der Musikschulleiterin gründet sich auf Ausbildung (Hochschulstudium der Musikpädagogik), Promotion, langjähriger Musikschulpraxis als Lehrkraft, Zweigstellenleiterin und stellvertretende Musikschulleiterin sowie berufsbegleitende Fortbildung („Kompetenz Plus“ des BZA Treptow-Köpenick zur Entwicklung von Führungskräften.)

    Die Diffamierungen hebe ich nicht besonders hervor, da für jede/n aufmerksame/n Leser/in erkennbar.

    Meine Korrekturen zur Berichterstattung auf dieser Seite über die Ausschusssitzung WeiKu vom 10.05.2012: Dort wurden folgende vier Schulen als Standorte genannt: Grundschule in den Püttbergen in Rahnsdorf, Grundschule an der Wuhlheide, Alexander- v.- Humboldt- Gymnasium, Gerhard -Hauptmann -Schule in Friedrichshagen. Deren Nennung im Rahmen der Sitzung ist auch nachzulesen auch auf der Internetseite der Musikschulaktivisten. Bereits geraume Zeit vor Bekanntgabe der Schulstandorte im Rahmen der Ausschusssitzung WeiKu vom 10.05.2012 war die Abstimmung zwischen Schulamt und Schulleitungen verbindlich erfolgt, dass diese Schulstandorte für die Kooperationen mit der Musikschule grundsätzlich zur Verfügung stehen. Inzwischen wurden die Erstbesichtigungen an allen 4 Schulstandorten durch die Musikschule vorgenommen. Weitere Begehungen, insbesondere auch unter Einbeziehung der Bauabteilung, werden folgen.

    In der Sitzung der BVV vom 24. Mai 2012 waren 5 Musikschulaktivisten (die Bürgerfragesteller/innen) in Begleitung weiterer 2 -4 Mistreiter/innen anwesend. Zu den auf dieser Seite dazu gegebenen Informationen möchte ich ergänzen bzw. korrigieren.

    Zur Bürgeranfrage IV (BF 30/VII), Punkt 3, korrigiere ich wie folgt: Herr BzStR Hölmer führte aus, dass für den Austausch der Fenster auf der Wetterseite in der Friedrichshagener Straße 27,98 T€ aus Mitteln der baulichen Unterhaltung aufgewendet wurden. Darüber hinaus wurden in dem Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt (ich ergänze dazu: diese konnten in der Kürze der für die Vorbereitung der Beantwortung verfügbaren Zeit nicht beziffert werden). Herr Hölmer führte weiter aus, dass die für beide Häuser angefallenen laufenden Kosten für Reparaturen, Havarien und Wartungen in der Aufstellung nicht enthalten waren.

    Die Bürgeranfrage V (BF 33 /VII), Punkt 3, wurde wie folgt beantwortet: BzStR Hölmer nannte die im Haushaltsjahr 2011 durch die Musikschule erzielten Einnahmen getrennt nach Haushaltstiteln (Vermietung von Instrumenten, Kursunterricht, Instrumental-/Vokalunterricht, Sonstige Einnahmen) und informierte, dass eine getrennte Buchung der Einnahmen nach Standorten nicht erfolgt.
    Ich ergänze dazu: Eine standortscharfe Ausweisung der Einnahmen wird vom IT-Fachverfahren der Berliner Musikschule nicht unterstützt. Diese getrennte Ausweisung ist auch wegen der Integrität der Musikschule als eine Organisationseinheit (mit allen ihren Standorten bzw. Unterrichtsstätten) nicht möglich oder wäre mit einem extrem hohen und damit unverhältnismäßigem Aufwand möglich.

  2. Wenn man all die vorher gemachten Äußerungen zu der Problematik liest, dann kann man das nur mit „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“ kommentieren.

    Dass kein Mensch mehr „diese“ Politiker wählen will, kann ich sehr gut verstehen. Selbst konkrete Aussagen zum Köpenicker Standort sind schon wenige Tage nach deren Beschluss Makulatur.

  3. Von wann ist dieses Leitbild ?

    Leitbild der Joseph-Schmidt-Schule Treptow-Köpenick

    Die Joseph-Schmidt-Musikschule ist die kommunale Musikschule des Berliner Stadtbezirkes Treptow-Köpenick. Unsere Musikschule wurde 1951 gegründet, ist Mitglied im Verband deutscher Musikschulen und trägt seit dem Jahre 2004 den verpflichtenden Namen des jüdischen Kantors und Kammersängers Joseph Schmidt.

    Wir wecken die Freude am Musizieren, suchen und fördern Begabungen, vermitteln musikalische Fähigkeiten und sind ein Ort von Begegnung und Kommunikation. Zwei verkehrsgünstig gelegene eigene Musikschulhäuser, deren Räume fachspezifisch ausgestattet sind, bilden die Zentren unseres Musikschullebens. Darüber hinaus bieten wir in neun Außenstellen Musikunterricht in unserem Bezirk an….

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